Beziehung

Schreiben ist Beziehungsarbeit

 Mein Ansatz im Schreiben und im Schreibcoaching ist: Schreiben ist Beziehungsarbeit!  Ein guter Text ist nicht einfach eine kognitiv-rationale Darstellung von Sachinhalten. Ein guter Text ist durch und durch ein kommunikatives Geschehen zwischen Autor und Leser. (Hinweis: Aus Respekt vor den Verrenkungsmöglichkeiten und -grenzen der Sprache bezeichne ich die Kommunikationspositionen „Autor“ und „Leser“ im generischen Maskulinum.)

Der Leser ist, während man schreibt, natürlich nicht physisch anwesend. Aber er kann durch den Autor vorgestellt werden, es kann ein impliziter Dialog zwischen dem Autor und dem vorgestellten Leser geführt werden, und je intensiver dieser geführt wird, desto besser wird der Text. Der Text kann dann alle Schwingungen menschlicher Kommunikation enthalten: Einladen, Mitnehmen, Demonstrieren, Irritieren, Überraschen, Berühren, Schmunzeln und Schmunzeln-Lassen, u.a.m.

Mein Ansatz

Mein Ansatz ist einzigartig in der Schreibcoaching-Branche. Die meisten Schreibcoaches konzentrieren sich mehr auf die technischen Aspekte des Schreibens, auf das korrekte „How to do“, und arbeiten viel weniger mit der kommunikativ-zwischenmenschlichen Dimension des Schreibens, der Dimension des „How does it feel?“.

Ich habe diesen Ansatz entwickelt im Zusammenfügen zweier Kompetenzen, die ich im Lauf meines Berufslebens angesammelt habe: wissenschaftliches Schreiben und systemisches Beziehungsverständnis. Diese beiden Elemente fügen sich in meinem Kopf zusammen und ergeben einen ganz neuen Zugang zum Schreiben und Schreibcoaching. Ich stelle fest, dass dieser Ansatz meinen Coachees neue Einsichten eröffnet und ihnen ermöglicht, mit neuem Schwung und neuen Ideen an ihren Text heranzugehen.


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