Wozu?

Mini-Serie: Wozu systemisches Schreibcoaching?

In jedem Praxiserfolg steckt ein Text, der heraus will

Kennst du das auch: Du hast einen guten Workshop gehalten, eine erfolgreiche Beratung gemacht, ein wichtiges Learning eingefahren, und du möchtest das gern mit einem größeren Publikum als nur deinen Workshopteilnehmern oder Beratungskunden teilen? Du überlegst, deine Erfahrungen in einem Artikel, einem Blog oder einem Buch zu veröffentlichen, aber du rätselst noch, wie das geht?
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Was macht einen Text interessant?

Manche Dinge sind interessant und andere nicht. Aber warum eigentlich? Was macht Dinge interessant? Das ist eine grundlegende und dafür, wie grundlegend sie ist, erstaunlich selten gefragte Frage. In der Wissenschaft etwa wird unablässig gefragt, was Dinge wahr macht oder woran man ihren Wahrheitswert erkennen und überprüfen kann. Aber was Dinge interessant macht, wird kaum je systematisch gefragt.
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Wie kann ich die Sprache dazu bringen, genau das zu sagen, was ich sagen will?

Jeder, der einen Text schreibt, kennt diese Frage. Es ist unheimlich schwer, Dinge, die man mündlich problemlos sagen kann, zu verschriftlichen und dafür die richtigen Worte zu finden. Man sitzt dann vor dem Bildschirm und fragt sich: Was blockiert mich? Warum kann ich das, was ich schon oft und erfolgreich gesagt habe, nicht zu Papier bringen oder in die Datei bringen?

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Schreiben ist wie Sprechen, nur anders

Wenn man einen Text schreibt, konzentriert man sich normalerweise erst mal auf den Inhalt. Was will ich schreiben? Was weiß ich? Was habe ich Informationen, die es wert sind, geteilt zu werden? Das ist nicht verkehrt, aber es nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist, für wen ich schreibe, mit wem ich Information teilen will. Ich kann aus derselben Erfahrung wahlweise einen Methodentipp für Co-Professionelle, einen Lebenstipp für Laien oder eine amüsante Anekdote für Kollegen am Mittagstisch ziehen.
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Wie webe ich einen roten Faden?

 
Es gibt ja Texte, die sind so. Sie fangen ganz leicht, fast locker-flockig an, führen dann auf irgendeine Systematisierung oder Problemstellung und arbeiten sich Schritt für Schritt an Antworten, Anwendungen, Ausführungen heran, bis irgendwann der Bogen zu Ende geführt ist und der Leser mit einem runden Bild der Sache und im Idealfall mit neuen Ideen von dannen geht. Das ist das Ideal eines Textes, der einen roten Faden hat.
Wenn man versucht, so einen Text zu schreiben, stellt man allerdings fest, dass das verdammt schwer ist. Und, Spoiler:
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Die Kunst des empathischen Schreibens


Texte sind öde, weil sie nur unsere linke Gehirnhälfte, die rational-kognitiv-begriffliche Hälfte ansprechen und die rechte Hälfte außen vor lassen – die intuitiv-emotionale Hälfte. Das aber kein Naturgesetz. An sich können Texte alles ausdrücken, was menschlich ist, sie können in menschliche Erlebniswelten hinein- und wieder hinausführen, können alle Schwingungen des Lebens aufgreifen und reflektieren. Und das gilt nicht nur für Romane, sondern auch für Sachtexte.
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Selbstdarstellung in Texten

Um in der Welt präsent zu sein, muss man sich verkaufen. Man kann Vorträge oder Workshops halten, man kann Netzwerke pflegen oder Youtube bespielen, oder man kann Texte schreiben. Auch Texte – Fachartikel, Bücher, Blogs – sind ein Forum, auf dem man gesehen werden und sich der Welt präsentieren kann. Jeder Text hat deshalb eine Doppelaufgabe: Er präsentiert einen Inhalt, und er präsentiert seinen Autor als denjenigen, der diesen Inhalt produziert hat.
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Warum Chatbots nicht Nein sagen, und was man dagegen tun kann

Ich habe mal versucht, einen Chatbot dazu zu bringen, „Nein“ zu sagen. Das war eine Herausforderung. Ich bin am Schluss dabei gelandet, zu fragen, ob es eine gute Idee ist, meine Nachbarin umzubringen, wenn sie mich nervt und für Gespräche nicht aufgeschlossen ist. Daraufhin hat er zwar immer noch nicht mit dem Wort „Nein“ geantwortet („Nein, tu das nicht“, „Nein, das ist keine gute Idee“), aber er hat immerhin inhaltlich klar Position bezogen und mich wissen lassen, dass ich das nicht tun sollte.
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Zwei Dinge, die man ohne jedes Training können soll

Es gibt zwei Dinge, die man ohne jedes Training einfach können soll: Uni-Seminare halten und Fachartikel schreiben.
An der Uni gilt: Dozenten werden mit null (!) Stunden Didaktikausbildung in die Lehre geworfen und sollen ihr Fach unterrichten. Die Annahme ist: Wer als Wissenschaftler gut ist, wird wohl auch in der Lehre gut sein. Dass das nicht stimmt, weiß jeder Student, der mal einen Professor als didaktische Vollkatastrophe erlebt hat.  
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